Hunde im Büro machen die Arbeitswelt ein Stück weit besser – News | XING

Stress wird gesenkt, Glück gesteigert

Im Kern basiert die Wirkung auf drei Effekten: Oxytocin, Unterbrechung und Bewegung. Bei der Begegnung zwischen Hund und Mensch wird bei beiden Wesen biochemisch die Produktion des Hormons Oxytocin angeregt. Das Liebes- oder Bindungshormon. Oxytocin senkt linear die Stresshormone Insulin und Cortisol, stößt dabei auch die Produktion des Glückshormons Dopamin an. Wir senken damit die Stressrisiken und sind glücklicher.

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    BVerband Bürohund: Deutliche Zunahme bei Krankschreibungen. Ein #Bürohund kann helfen diese Zahlen zu senken. #Oxytocinhttps://t.co/RtV5BNQStt

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Interview mit Frank Behrendt: Liebe dein Leben und nicht deinen Job

Heute erscheint das Buch „Liebe dein Leben und nicht deinen Job“von Frank Behrendt.

Herr Behrendt beschreibt darin seine Sicht auf die Veränderung der Werte unserer Lebens- und Arbeitswelt.

Die steigenden Zahlen arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen und die damit verbundenen persönlichen und wirtschaftlichen Folgen machen ein Überdenken der bisherigen Strukturen notwendig.

Aufgrund unserer tiefe Überzeugung, dass die Unternehmenslandschaft zeitnah den Wert des Menschen als Mensch und nicht als Produktionsfaktor Wiederentdecken muss, haben wir Herrn Behrendt einige Fragen stellen wollen:

Frank Behrend mit seiner französische Bulldogge Fee. Quelle: Frank Behrendt
Frank Behrend (53) mit seiner französische Bulldogge Fee. Quelle: Frank Behrendt

 

10 Fragen zu Ihren 10 Ratschlägen

BVBH: Sie haben heute Ihr Buch „Liebe dein Leben und nicht deinen Job“ veröffentlicht. Herzlichen Glückwunsch! Sie beschreiben darin, dass wir unsere Werte genauer überdenken sollten. Warum?

FRANK BEHRENDT: Weil jeder zweite Arbeitnehmer nach neuesten Umfragen unzufrieden mit seinem Leben und seinem Job ist. Das finde ich extrem bedenklich. Und Unzufriedenheit ist definitiv nichts, was gesund ist. Im Gegenteil. Die gute Nachricht: Jeder kann selbst etwas dafür tun, diesen Zustand zu ändern.

 

BVBH: Gerade in Agenturen gehören Überstunden zum Alltag. Ist Ihre Branche besonders durch Burnout-Erkrankungen gegeißelt.

FRANK BEHRENDT: Nein, das wäre zu pauschal geurteilt. Natürlich ist die Dienstleitungsbranche generell dadurch gekennzeichnet, dass man den workload nicht nach Plan erledigen kann. Das bringt das Geschäft mit Kunden und die zunehmende Schnelligkeit in allen Bereichen mit sich. Burn-out Erkrankungen gibt es überall und sie müssen sehr ernst genommen werden. Am wichtigsten ist aus meiner Sicht die Prävention, es also erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Der Weg, den ich für mich gefunden habe und den ich in meinem Buch darlege ist ein Beispiel, wie das gehen kann.

 

BVBH: Sie werden als »Guru der Gelassenheit« oder »Lord des Loslassens« bezeichnet. Wenn es mal stressig ist und die Stimmung angespannt – wie sieht Ihre Sofort-Maßnahme für Entspannung aus?

FRANK BEHRENDT: Raus aus der Situation, ein Break machen, vor die Tür gehen, etwas anderes tun. Gerade in Stresssituationen muss man umschalten, um dann mit Abstand und klarem Kopf die Aufgabe optimal zu bearbeiten. Viele rennen im Tunnel in die falsche Richtung weil sie vergessen den Kopf hochzunehmen um zu schauen, wo das Licht ist.

 

BVBH: In einem Interview hieß es, Sie wünschten sich, dass Ihre Mitarbeiter glückliche Menschen sind und eine gute Balance zwischen Arbeit und Privat hinbekommen. Was können Menschen mit Führungsverantwortung dafür tun?

FRANK BEHRENDT: Emphatisch sein. Sich für ihre Mitarbeiter interessieren, auf sie achten. Wir sind doch alle Menschen mit Gefühlen, die gilt es zu berücksichtigen. Und ein guter Chef hat Verständnis, ist nah bei seinen Mitarbeitern und macht auch mal etwas möglich, was eigentlich nicht geht. Meine Erfahrung ist: Wenn Du für deine Leute da bist und ihnen hilfst, tun sie das auch für dich. Ich hätte in meiner Karriere gar nichts erreicht, wenn ich nicht fantastische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehabt hätte. Das habe ich mir immer klar gemacht und hatte deshalb immer gerne ein offenes Ohr für die mir anvertrauten Menschen, ihre Sorgen und Nöte. Gemeinsam haben wir immer einen guten Weg gefunden, der für alle gangbar war.

 

BVBH: Sie haben gesagt, dass Sie sich in Bewerbungsgesprächen eher für andere Dinge interessieren als rein fachliche. Wonach fragen Sie zum Beispiel?

FRANK BEHRENDT: Das stimmt. Ich frage nie, was alle fragen. Mich interessieren die kleinen Dinge, das besondere, das einen Menschen ausmacht. Zum Beispiel wer der Held seiner Jugend war, welche Lieblingsserie er oder sie geschaut hat. Kürzlich habe ich mit jemand eine Stunde über Luke Skywalker und Star Wars gesprochen, Da wusste ich am Ende mehr da´ber wie der Bewerber tickt, als wenn ich den Lebenslauf abgefragt hätte, den ich ja schon kannte aus der Unterlage.

 

BVBH: Für gute Laune und Wohlbefinden sorgt auch Ihr Bürohund Ben. Freuen sich Ihre Mitarbeiter darüber genauso – und denken Sie, dass sich dadurch ihre Motivation und Kreativität verbessern?

buerohund-ben
Bürohund Ben. Quelle: Birgit Steinmann

FRANK BEHRENDT: Absolut. Ich bin mit Tieren groß geworden, ich habe sie immer als Bereicherung erlebt. Ben gehört unserer Kollegin Birgit, ein wunderbares Tier, der mir sogar in einer kleinen Tasche die Post bringt für ein Leckerli (lacht). Mein eigener Hund, eine kleine französische Bulldogge namens Fee kommt auch gerne zu Besuch, besonders wenn im Nachbarbüro die kleine Happy da ist. Sie sehen, bei uns gehören Hunde ganz natürlich dazu zu unserer Agenturfamilie.

 

BVBH: Was glauben Sie – ist ein Bürohund nur „etwas“ für junge und hippe Unternehmen – oder wäre das auch für Dieter Zetsche spannend?

FRANK BEHRENDT: Dieter Zetsche ist ein super Typ und herausragender Manager. Wenn ich richtig informiert bin, schlägt sein Herz besonders für Pferde. Aber unabhängig davon was man oder er selber mag, wichtig ist, dass sich alle im Unternehmen damit wohlfühlen. Und das ist naturgemäß in kleineren Einheiten einfacher abzuklären als in sehr komplexen internationalen Unternehmen. In großen Strukturen muss man die Interessen sehr vieler Menschen berücksichtigen, es muss einheitliche Spielregeln für alle geben, eine echte Herausforderung für jeden Manager.

 

BVBH: Was würden Sie tun, wenn ein Mitarbeiter sich gegen einen Bürohund ausspricht – zum Beispiel wegen einer Allergie?

FRANK BEHRENDT: Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen und kein Zoo – deshalb müssen in einem Büro die Interessen der Angestellten im Vordergrund stehen. Wenn ein Mitarbeiter unter der Anwesenheit eines Bürohundes leidet, müssen wir im Interesse des Kollegen eine Entscheidung treffen, notfalls auch gegen den Hund. Wir haben zum Glück verschiedene Etagen, so dass man das Problem durch einen Umzug des Hundehalters einfach lösen könnte.  

 

BVBH: Woran zeigt sich der Image-Wandel zu neuen Arbeitsweisen in den Unternehmen? Ist das nur in Deutschland so – und sind wir „Vorreiter“ oder „Spätzünder“?

FRANK BEHRENDT: Also Vorreiter sind wir da sicher nicht. In den US-Startups geht es schon seit Jahren anders zu, auch in den Skandinavischen Ländern ist man weit vorne mit dabei. Aber auch bei uns tut sich viel, nicht nur in den Deutschland-Ablegern von hippen US-Companies. Die Personalverantwortlichen in den Unternehmen machen viel. Ich war kürzlich auf der Jahrestagung der Personalberatung Kienbaum zum Thema neue Arbeitswelten. Das war hochspannend und ich ging nach Hause mit dem guten Gefühl, dass wir hier in Deutschland auf dem richtigen Weg sind.

 

BVBH: Wenn Sie auf Ihre langjährige Erfahrung mit so vielen Menschen zurückblicken: Woran erkenne ich – rechtzeitig – dass ich im Hamsterrad stecke?

FRANK BEHRENDT: Die Warnlampen leuchten oft sehr früh. Meisten sagen es einem die Menschen im direkten Umfeld. Sie merken als erste, wenn sich jemand verändert, gereizt ist, schlecht schläft. Und an sich selbst merkt man es auch. Man ist lustlos, hat keine Motivation mehr ins Büro zu gehen, vernachlässigt Freunde. Und wenn selbst der Urlaub einen nicht mehr entspannt, ist es höchste Zeit den Hebel umzulegen.

BVBH:  Vielen Dank für das Interview Herr Behrendt!

 

„Liebe dein Leben und NICHT deinen Job“ Das Buch. Ab 12.09.16

http://www.randomhouse.de/Buch/Liebe-dein-Leben-und-nicht-deinen-Job./Frank-Behrendt/e503643.rhd

Vorteile von Bürohunden für Mitarbeiter, Unternehmen und Hunde

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Fachartikel zum Veränderungsmanagement von Christine Kempkes und Andrea Lawlor von 2care

Bürohund ja – aber wie?

Wie Sie den Change zum hundefreundlichen Unternehmen erfrischend anders begleiten

  • Sie sind selbst Hundefan und möchten aus Ihrem Unternehmen einen hundefreundlichen Arbeitgeber machen?
  • Sie haben gehört, dass Hunde für das Betriebsklima und die Produktivität förderlich sind und fragen sich, wie Sie den Wandel hin zum hundefreundlichen Büro wirksam gestalten?
  • Sie haben in Ihrem Unternehmen mit Widerständen gegenüber Bürohunden zu kämpfen und interessieren sich für Möglichkeiten, auch die größten Skeptiker von den Vorteilen der Bürohunde zu überzeugen?

Dieser Artikel richtet sich an Menschen, die sich in Unternehmen und Organisationen damit befassen, Bürohunde zuzulassen und ggf. eine Dog Policy abzuschließen. Sei es als Unternehmensleitung, aus der Personalabteilung heraus oder als Betriebsrat. Erfahren Sie, welche Stolperfallen es in einem solchen Veränderungsprozess gibt und wie Sie diesen erfolgreich für alle Beteiligten begleiten.

Interview-2care

Familie Kempkes im Jahr 2015: 2 Erwachsene, 2 Jugendliche, 2 Katzen – oder anders: 2 Hundeliebhaberinnen, 3 Hundegegner und ein Unentschlossener. Familie Kempkes im Jahr 2016: Drei Hundeliebhaber/-innen, ein Überzeugter, zwei Katzen und …. unsere Hündin Nelly!

So ähnlich könnte es in Ihrem Unternehmen aussehen, wenn Sie sich auf den Weg zum hundefreundlichen Unternehmen machen. Auch unter Ihren Mitarbeitenden gibt es solche, die Hundefans sind oder sogar selbst einen Hund haben und ihn möglicherweise gern mit ins Büro nehmen würden, solche, die Hunde nicht mögen oder Angst vor Hunden haben und deshalb einen Bürohund ablehnen und solche, die (Büro-)Hunden gegenüber neutral eingestellt sind. Dazu kommen Ihre eigenen Interessen und Ziele, die Sie mit Ihrem „Projekt Bürohund“ verfolgen, wie z.B. die Unterstützung einer positiven Arbeitsatmosphäre oder die Stärkung Ihrer Attraktivität als Arbeitgeber.

Sie haben es also mit einer vielschichtigen und teilweise widersprüchlichen Gemengelage zu tun! Ein wesentlicher Erfolgsfaktor wird daher sein, diese unterschiedlichen Interessen unter einen Hut zu bekommen und dabei die Menschen auf Ihre Reise mitzunehmen.

Nochmal kurz zurück zu meinem privaten Beispiel. Ich stand vor genau dieser Herausforderung, als ich mein persönliches „Projekt Familienhund“ startete. Nachdem ich herausgefunden hatte, wo genau bei meinem Mann und meinem Sohn der Schuh drückt, konnte ich mich auf die Suche nach Lösungen machen: ich fand eine Hundetagesstätte und –pension in der Nähe, die einspringt, wenn ich ganztägig außerhalb arbeite oder der Urlaubsort bzw. die Art des Urlaubs nicht hundefreundlich ist. Gemeinsam überlegten wir, was für ein Hund es denn überhaupt werden könnte, welche Rassen und Eigenschaften zu uns passen und welche nicht. Und ich schaffte Informationen heran zum Thema Hundehaarallergie, das meinen Mann sehr beschäftigte. Schließlich und endlich vertraute ich darauf, dass sich die letzten 10% Skepsis meines Mannes verflüchtigen, wenn Nelly erst einmal bei uns ist und sie selbst in die Charme-Offensive gehen kann 🙂 Was soll ich sagen: das Projekt ist ein voller Erfolg, die Entscheidung für unseren Familienhund eine der besten, die wir in den letzten Jahren getroffen haben!

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum ich Ihnen meine private Geschichte erzähle. Die Antwort liegt auf der Hand: weil sie viele Parallelen zur Einführung von Bürohunden hat und sich auf Ihren Unternehmenskontext übertragen lässt. Und weil ich auch Ihnen wünsche, dass Sie irgendwann sagen können „Das war unsere beste Entscheidung ever!“.

Meine Geschichte zeigt, dass wir es, wie bei jedem anderen Veränderungsprozess auch, mit verschiedenen Ebenen zu tun haben:

  • Die Sachebene: hier geht es um Informationen, um Know How und Fakten. In meinem Beispiel die Hundehaarallergie oder die Hundetagesstätte.
  • Die Emotionsebene: hier geht es abseits der Fakten darum, wie es den Menschen mit der Situation geht. Bei uns z.B. die Sorge meines Sohnes, häufiger als gewünscht für Nelly „zuständig“ sein zu müssen oder die Angst meines Mannes vor allergischen Reaktionen.

Wir Menschen sind gefühlsbetont, auch wenn wir das mitunter gerne abstreiten. Lange bevor eine Information in unserem Gehirn ankommt, regt sich der Bauch und es entsteht eine Emotion! Mehr noch: unser limbisches System, unser „Fühlhirn“, hat ein Elefantengedächtnis! Das bedeutet, dass wir unsere Emotionen, die wir mit bestimmten Situationen verbinden, immer wieder abrufen können. Sie kennen das vielleicht, wenn Sie sich an Ihren ersten, frisch verliebten, eng umschlungen getanzten Blues erinnern. Hören Sie heute das entsprechende Lied, regt sich auch
wieder das Gefühl von damals. Oder: jemand, der einmal von einem Hund gebissen wurde und danach keine positiven Erfahrungen mit Hunden gemacht hat, wird sie bis heute mit negativen Gefühlen in Verbindung bringen.

Auf Ihr Thema übertragen, lautet der oberste Grundsatz: Emotion vor Information – immer! Soll heißen: so wichtig es sicher ist, Ihre Mitarbeitenden sachlich über die Veränderung zu informieren, noch wichtiger ist es, sie emotional mitzunehmen. Damit das nachhaltig gelingt, erfahren Sie hier die drei Erfolgsfaktoren für Ihr emotional intelligentes Veränderungsmanagement in Sachen Bürohund:

Erfolgsfaktor 1: Machen Sie Betroffene zu Beteiligten!

Und zwar von Anfang an … also wirklich von Anfang an! Wir von 2care empfehlen eine Projektgruppe, die die verschiedenen Interessen an einen Tisch bringt: vom Mitarbeitenden über die Führungskraft, vom Personaler bis zum Betriebsrat. So sparen Sie viel Zeit und Mühe, da Sie das Risiko minimieren, an den Interessen und Bedürfnissen der Menschen in Ihrem Unternehmen vorbeizuplanen.

Natürlich meinen wir damit nicht eine Projektgruppe aus 20 Personen, die jeden praktikablen Rahmen sprengt. 5 – 6 sorgsam ausgesuchte Personen aus den verschiedenen Interessengruppen bilden ein leistungsfähiges, effizientes Team, das seine Ohren eng an der Mitarbeiterschaft UND der Unternehmensleitung hat.

Unsere Empfehlung: gehen Sie nach dem Prinzip der Freiwilligkeit vor und überreden Sie niemanden mitzumachen (auch wenn Sie ihn oder sie noch so gern im
Projektteam hätten). Wer sich aus eigenem Antrieb meldet, bringt zwei wichtige Voraussetzungen mit: Herzblut für das Thema und Motivation mitzugestalten.
Noch ein Gedanke zum Thema Betriebsrat – wir wissen, dass viele Unternehmen es scheuen, die Gremien so frühzeitig einzubinden oder gar mitarbeiten zu lassen. Doch
gerade das ist nach unserer Erfahrung ein wesentlicher Erfolgsgarant: eben nicht nur die rechtzeitige Information, sondern die Mitwirkung von Beginn an (ganz
unabhängig davon, was das Mitbestimmungsgesetz sagt). Der Betriebsrat fühlt sich mit seinen Bedürfnissen gesehen und kann sie gestaltend mit einbringen. Die
abschließende formale Gremienverhandlung ist dann oft wirklich nur noch Formsache – Emotion vor Information!

Erfolgsfaktor 2: Fragen Sie die Menschen nach ihren Bedürfnissen!

… und zwar BEVOR Sie in der Projektgruppe irgendwelche Entscheidungen treffen! Führen Sie Kurzinterviews mit einem Querschnitt Ihrer Mitarbeitenden. Fragen Sie, wie es ihnen mit der Vorstellung von Hunden im Büro geht. Fragen Sie, wo genau ihr Bauchschmerz liegt. Fragen Sie, was sie brauchen, um sich damit wohlzufühlen. Klingt aufwändig? Wenn Sie die Interviews auf mehrere Schultern innerhalb der Projektgruppe verteilen, hält sich Ihr zeitliches Investment in Grenzen – der Nutzen jedoch ist enorm: Sie wissen dann nicht nur um die Widerstände und Bedürfnisse in der Belegschaft, sondern bekommen auch ein Gespür dazu, wo die Befürworter sitzen und können dies im weiteren Verlauf für das Thema positiv nutzen.

Vielleicht haben Sie ja ohnehin eine Mitarbeiterbefragung in nächster Zeit geplant. Dann wäre das die passende Plattform, um mit einem Kapitel zum Bürohund die Meinung und die Interessen Ihrer Belegschaft abzufragen. Natürlich sollten Sie dann im Vorfeld das Thema Bürohund platzieren, damit es nicht in der Befragung im luftleeren Raum steht – eine gute Gelegenheit übrigens, Transparenz zu den Vorteilen von Bürohunden und zu Ihren Zielen im Zusammenhang mit diesem Projekt zu schaffen.

Emotion vor Information! Denn mit diesem Wissen um die Gefühlslage in Ihrem Unternehmen können Sie nun passgenau die Sachinformationen zusammentragen, die die Menschen benötigen. Erst jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, Ideen zu entwickeln, z.B. zu den nötigen Regeln im Umgang mit Bürohunden oder möglichen Kriterien für die „Eignung“ eines Hundes als Bürohund.

Erfolgsfaktor 3: Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation

Nichts ist frustrierender für Ihre Mitarbeitenden, als zu wissen, dass es ein Projekt Bürohund gibt, die Projektgruppe jedoch im Verborgenen arbeitet bis alles „spruchreif“ ist und sich damit die Ängste und Nöte verselbständigen.

Schaffen Sie frühzeitig und regelmäßig Transparenz zum Fortschritt des Projekts. Machen Sie deutlich, dass Sie sich dabei um die Bedürfnisse der Menschen kümmern – die Zusammenstellung der Projektgruppe und die Kurzinterviews sind ja erste sichtbare Beispiele dafür.

Binden Sie die Führungskräfte und die Befürworter (die Sie ja in den Interviews identifiziert haben) als Promotoren ein. Sie sind wichtige Gesprächspartner für die Skeptiker, denn die legen ihre Skepsis nicht per Knopfdruck oder durch eine einmalige Informationsveranstaltung ab. Sie möchten mit ihren Sorgen und Nöten wahrgenommen werden, nicht nur einmal, sondern glaubhaft und dauerhaft.

Hier zeigt sich auch wieder der Vorteil, den Betriebsrat im Boot zu haben: auch er ist in der gesamten Projektphase ein wichtiger Promotor, der umso besser funktioniert, je intensiver er eingebunden ist. Emotion vor Information!

Wir von 2care sind überzeugt, dass Sie mit diesen 3 Erfolgsfaktoren über das nötige Handwerkszeug verfügen, um Ihr Projekt Bürohund tatsächlich zum Erfolg zu führen. Darüber hinaus braucht es aus unserer Sicht lediglich Ruhe und Gelassenheit, wenn die Gemüter einmal emotional hochkochen, und das Vertrauen, dass – einmal eingeführt – auch die letzten Skeptiker von den Fellnasen um den Finger gewickelt werden! Halten Sie Leckerchen bereit 🙂

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg bei Ihrem Veränderungsprozess. Natürlich freuen wir uns über Ihren Erfahrungsbericht! Sollten Sie auf dem Weg Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen genauso wie der Bundesverband Bürohund jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite!

Herzlichst,

Christine Kempkes & Andrea Lawlor

Zu den Autorinnen:

logo_2care
Andrea Lawlor & Christine Kempkes – Ihre Expertinnen für die gesunde Entwicklung von Mensch und Organisation!

Mit ihrer erfrischend anderen Beratung sorgen sie für erlebbare Gesundheit in Unternehmen und Schulen: durch eine Kultur, in der zufriedene Menschen ihre Leistung gerne zeigen und stabil einbringen sowie durch ein gemeinsames Erarbeiten und Erleben eines gesunden Unternehmenserfolgs.

Als Hundeliebhaberinnen unterstützen sie mit ganzem Herzen die Initiative Bürohund, die auch für Ihr Unternehmen ein passendes Puzzlestück auf dem Weg zu gesundem Unternehmenserfolg sein kann.

Website: www.2-care.de
Email: info@2-care.de

 

 

 

 

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Interview mit Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT) – Bürohund aus der Sicht des Tierschutzes

Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT), unterstützt das Engagement des Bundesverbandes Bürohund aus Berlin. „Es ist mittlerweile erwiesen, wie positiv sich die Anwesenheit eines Hundes im Büro nicht nur auf die Hundebesitzer selbst, sondern auch auf deren Kollegen auswirkt“, sagt Dr. Jörg Styrie.

Im folgenden Interview erläutert der BVT-Geschäftsführer die notwendigen Rahmenbedingungen, unter denen sich der Kollege Hund im Büro wohl fühlt.

 

Dr-Styrie-Bundesverband-Tierschutz Bürohund
Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT). Quelle: BVT

Bundesverband Bürohund: Herr Dr. Styrie, Sie sind Geschäftsführer im Bundesverband Tierschutz und seit über 25 Jahren im Tierschutz aktiv. Ist das Mitnehmen von Hunden in Büros artgerecht oder gibt es aus Tierschutzsicht vielleicht doch Gründe, die gegen die Anwesenheit von Hunden in Unternehmen sprechen?

Dr. Jörg Styrie: Grundsätzlich möchte ich dazu sagen, dass ich die Entwicklung sehr begrüße, dass sich Unternehmen immer offener gegenüber den berechtigten Wünschen ihrer Mitarbeiter zeigen, Hunde mit an den Arbeitsplatz nehmen zu dürfen.

Wir wissen heute aus vielen wissenschaftlichen Untersuchungen, wie positiv sich Hunde auf die seelische und körperliche Verfassung von Menschen auswirken und gerade auch in anspannenden Situationen massiv zur Stressreduktion beitragen.

Damit beide – Hund und Mitarbeiter – voneinander profitieren, müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen geschaffen werden.

 

Bundesverband Bürohund: Um was geht es Ihnen da genau?

Dr. Jörg Styrie: Dass sich die Chefetage und die Mitarbeiter mit Hunden im Büro vorab einverstanden erklären müssen, ist klar. Denn wenn es Kollegen mit ausgeprägten Ängsten vor Hunden gibt, wird es schwierig sein, ein entspanntes Verhältnis innerhalb des Teams aufrecht zu erhalten. Diese Punkte sollten also ausführlich geklärt und Lösungen gefunden werden.

Dann braucht der Hund im Büro einen ruhigen Platz. Er darf nicht im Durchgang liegen, nicht an Hitze-, Lärm-, Dunst- oder Emissionsquellen. Günstig wäre es sicher auch nicht, wenn direkt über ihm das Telefon klingelt, Fax und Drucker in unmittelbarer Nähe arbeiten oder die Kollegen ständig an seinem Korb vorbeigehen, um den Kopierer zu bedienen. Absolutes No-Go: Dass Mitarbeiter über seinen Korb steigen müssen, um bestimmte Handgriffe ausführen zu können. Ebenfalls muss sichergestellt sein, dass der Hund nicht vom Büro unbeaufsichtigt durch den Firmenkomplex oder gar auf die Straße laufen kann.

Am besten liegt der Hund im Korb hinter dem Schreibtisch seiner Bezugsperson und sollte so erzogen und gut sozialisiert sein, dass er Kollegen und Besucher weder verbellt noch anspringt. An seinem Rückzugsort sollte auch sein Trinknapf stehen, gegebenenfalls auch ein Kauknochen liegen.  

Hinsichtlich der Artgerechtigkeit gilt in meinen Augen dasselbe wie bei einer Haltung im privaten Umfeld: Der Hund braucht seine regelmäßige Bewegung, Auslastung und Kontakte zu Artgenossen, im besten Fall alle drei bis vier Stunden. Da die Spaziergänge aufgrund der begrenzten Pausenzeiten nicht sehr ausgedehnt verlaufen können, sollte das Tier morgens vor Arbeitsbeginn, danach und vor allem an den Wochenenden körperlich und geistig ausgelastet und beschäftigt werden.

Wenn die Büroräume in einer Großstadt an befahrenen Haupt- oder frequentierten Geschäftsstraßen ohne Grünflächen liegen, halte ich es für nahezu unmöglich, dem Hund gerecht zu werden.

Anders bei einem Büro in ruhigen Straßen, mit für Hunde erlaubten Grünflächen in der Umgebung. Hier kann der Hund in den Pausen herausgeführt werden, um sich zu erleichtern, mit seinem Besitzer und/oder Artgenossen zu spielen und sich ausreichend zu bewegen.

 

Bundesverband Bürohund: Wir werden oft gefragt, ob Hunde während der Arbeitszeit zwingend spielen müssen, wie schätzen Sie das ein?

Dr. Jörg Styrie: Ich halte es für besser, den Hund während der Arbeitszeit ruhen zu lassen und ihn dann in den Pausen zu bewegen. Wenn der Hund laufend mit seinem Spielbedürfnis den Besitzer selbst oder die Mitarbeiter ablenkt, wird sich das keine Unternehmensführung lange mit anschauen wollen.

Außerdem braucht der Hund, wie in den eigenen vier Wänden auch, seine „Auszeiten“, in denen er schläft und in Ruhe gelassen wird – aber auch umgekehrt die klare Botschaft bekommt, seine Besitzer bei ihren Tätigkeiten nicht zu stören.

 

Bundesverband Bürohund: Gibt es Hunde, die sich aufgrund bestimmter Charaktereigenschaften besser als Bürohund eignen als andere?

Dr. Jörg Styrie: Wenn die Hunde freundlich und  sozialverträglich sind, ist das schon einmal eine gute Basis. Natürlich müssen sie erzogen sein und zu ihrem Besitzer ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis haben.

Schwierig stelle ich mir Hunde vor, die ein ausgeprägtes Territorialverhalten haben. Hier muss man möglicherweise einen höheren vorbereitenden Schulungsaufwand betreiben Gleichfalls könnten ängstliche und sehr sensible Hunde Schwierigkeiten mit einem turbulenten Büroalltag haben. Wahrscheinlich ist es ohnehin unerlässlich, den Hund langsam an sein neues Umfeld heranzuführen und ihn behutsam mit den Kollegen und den Büroabläufen (Telefon, Meetings, Kundenkontakte etc.) vertraut zu machen.             

 

Bundesverband Bürohund: Schließen Sie Hunde aus dem Tierschutz als Bürohunde aus?

Dr. Jörg Styrie: Nein, gar nicht. Aber die genetische Veranlagung und die Erfahrungen des jeweiligen Hundes, unabhängig von seiner Herkunft, müssen berücksichtigt werden. Wenn ein Tier eine besonders belastende oder traumatisierende Vergangenheit (Vernachlässigung, Zwingeraufenthalt, Furcht vor dem Besitzer etc.) hatte, würde ich nicht oder vielleicht erst später dazu raten, ihn mit zusätzlichen Stressfaktoren, wie einem Büroumfeld, zu konfrontieren.

Sonst ist jeder Hund aus einem Tierheim genauso gut geeignet, sein neues Frauchen oder Herrchen ins Büro zu begleiten. Denn diesen Aspekt darf man nicht außer Acht lassen: Hunde fühlen sich bei ihren Besitzern am wohlsten – und umgekehrt gilt das natürlich auch! Viele Hundehalter haben Gewissensbisse, ihre Tiere auch nur für Stunden alleine zu lassen. Darum ist die Lösung, den eigenen Hund mit zum Arbeitsplatz nehmen zu dürfen, eine immense Erleichterung und bietet – wie gesagt – große Vorteile für beide Seiten. Ich sehe an dieser Stelle eine besondere Chance für Hunde aus dem Tierheim.

 

Bundesverband Bürohund: Was würden Sie Berufstätigen raten, die Ihren Hund mit an den Arbeitsplatz nehmen möchten?

Dr. Jörg Styrie: Ich würde ihnen empfehlen, an einem speziellen Training für angehende Bürohunde teilzunehmen. Hundeschulen bieten solche Schulungen bereits an und können aufgrund ihrer Erfahrung schnell beurteilen, ob bestimmte Hunde so niedrige Reizschwellen haben, dass für sie ein Büroalltag zunächst nicht in Frage kommt. Die Gelassenheit müsste man dann in Ruhe trainieren. Eine hohe Reizschwelle, die die Hunde souverän mit Außenreizen umgehen lässt, ist da schon eine wichtige Voraussetzung.

Bundesverband Bürohund: Herr Dr. Styrie, wir danken Ihnen für das Gespräch.     

 

 

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Kontakt: 030 6092 6823

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