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Bürohund: Frequently Asked Questions

Auf dieser Seite beantworten wir oft gestellte Fragen (FAQ) aus den Bereichen: Bürohund aus Sicht der Unternehmen, Hundehalter/Mitarbeiter und der Hunde, Fragen zum Verband, wissenschaftlichen Studien zu Bürohunden oder psychischen Erkrankungen.

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Bürohund FAQAngst vor Bürohund: Jeder hat ein Recht auf Angst, auch wenn es eine Einschränkung der eigenen Lebensqualität bedeutet. Unsere Erfahrung aus vielen Unternehmen zeigt, dass, bei adäquatem Hund- und Halterverhalten, auch eher ängstliche Menschen ein Vertrauensverhältnis zum Hund aufbauen. Die grundsätzliche Angst vor Hunden wird oft durch diese Erfahrung relativiert und vermindert bzw. der spezielle Bürohund wird aus dem Angstsegment „Hund“ heraus gelöst: „Ja, ich habe Angst vor Hunden, aber Luna (Bürohund) ist ja auch kein Hund“. Aber es gilt natürlich, dass bei psychischer Angst oder körperlicher Allergie diese Personen zu schützen sind. Soweit baulich möglich, bietet sich beispielsweise die Trennung zwischen Hundebereich und Nichthundebereich an.

Sollte keine Lösung gefunden werden, kann der Hund in diesem Fall eben nicht mit in das Büro und weder Mitarbeiter, Unternehmen und der Hund selbst die Vorteile nutzen.


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Bürohund FAQDie logische Gedankenkette ist die Folgende: Ein Hund macht Ihre Mitarbeiter körperlich und psychisch gesünder und zufriedener – gesunde und zufriedenere Mitarbeiter im Unternehmen sind motivierter, loyaler und verursachen deutlich geringere Krankenkosten – Ein Unternehmen mit zufriedenen und motivierten Mitarbeitern sowie geringerer Krankenbelastung erzielt höhere Erträge.

Kurz: Ein Bürohund kann für ein besseres Kreditscoring bei Ihrer Hausbank sorgen.

Hier finden Sie die wissenschaftliche Begründung warum Ihre Mitarbeiter durch einen Bürohund körperlich und psychisch gesünder sind

Hier finden Sie weitere Vorteile eines Bürohundes für Unternehmen

 

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Bürohund FAQEin klares Ja. 2012 hat Managementprofessor Randolph T. Barker von der Virginia Commonwealth University in seiner Studie „Preliminary investigation of employee’s dog presence on stress and organizational perceptions“ die Wirkung von Hunden am Arbeitsplatz untersucht. Es gab 3 Gruppen von Mitarbeitern in einem großen amerikanischen Unternehmen. Gruppe 1 hatte kein Haustier, Gruppe 2 hatte einen Hund, musste ihn aber zu Hause lassen und Gruppe 3 durfte den Vierbeiner mit zur Arbeit bringen. Anhand von mehreren Speichelproben im Verlaufe der Arbeitstage wurde nachgewiesen, dass die Gruppe ohne Haustier einen gleichbleibend hohen Wert an Stresshormonen aufwies. Die Mitarbeiter mit Hund hatten dagegen einen signifikant niedrigeren Stresslevel. Die Mitarbeiter, deren Hunde zu Hause waren hatten den höchsten Wert an Stresshormonen.

Dr. Linda Handlin von der Swedish Agricultural University hat in ihrer Studie „Human-Human and Human-Animal Interaction“ aus dem Jahr 2010, die Oxytocinentwicklung von Müttern, die gerade ihr Kind bekommen hatten und Hundehaltern/Hunden, die ihren Hund streichelten/gestreichelt wurden verglichen. Sie konnte nachweisen, dass die Entwicklung des Hormons Oxytocin bei beiden Vergleichsgruppen UND bei den Hunden selbst, nahezu identisch war.

Japanische Wissenschaftler um Miho Nagasawa, veröffentlichten am 3. März 2015 im Fachmagazin Science eine weitere spannende Studie „Oxytocin-gaze positive loop and the coevolution of human-dog bonds“ zum Ausstoß von Oxytocin zwischen Hund und Halter und konnten nachweisen, dass allein der Blickkontakt ausreichend für den gegenseitigen Anstoß zur Produktion des Hormons ist.


 

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Bürohund FAQVon Entscheidungsträgern wird manchmal folgendes befürchtet: "Wenn ich heute den Bürohund zulasse, kommen die morgen und verlangen das Hauskrokodil mitbringen zu dürfen".

Das kann möglicherweise passieren, wenn man die Zulassung und die Vorteile von Hunden im Vorfeld nicht transparent genug gemacht hat und die Besonderheiten des Hundes nicht ausreichend kommunizieren konnte.

 

Was macht den Hund so besonders?

  1. Sein Verhalten ist dem des Menschen sehr ähnlich: Soziales Gruppenwesen
  2. Seine Größe lässt einen Aufenthalt im Büro zu
  3. Sein typischer Lebensbereich ist innerhalb der menschlichen Welt
  4. Es besteht eine mehr als 15.000 jährige Kooperation zwischen uns Menschen und Hunden
  5. Bei Begegnung und dem Ansehen zwischen Hund und Mensch wird zwischen beiden das Ausschütten des Hormons Oxytocin angeregt
  6. Diese gegenseitige Anregung und die daraus entstehenden Vorteile sind wissenschaftlich belegt

Bei allen anderen Tieren trifft einer oder mehrere Punkte dieser Liste nicht zu.

Aus dem Grund empfehlen wir die Zulassung von Tieren im Büro auf den Hund beschränkend zu vereinbaren.

Für unsere 12-Monats-Förderer stellen wir als Dankeschön ein Bürohund-Toolkit mit Rahmenvertrag zur Verfügung. Darin enthalten sind ebenfalls Formulierungsvorschläge zum Bereich "zugelassene Tierarten".

 

 

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Bürohund FAQDas Thema Hundehaarallergie wird sehr oft genannt. Auch hier haben wir Experten befragt. In diesem Fall das Robert-Koch-Institut. Als Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2013, wurde innerhalb der erwachsenen deutschen Bevölkerung eine grundsätzliche Sensibilisierung auf sogenannte Hundeepithelien bei 7% festgestellt. Um diese Zahl richtig einschätzen zu können, muss man wissen, dass eine Sensibilisierung zwar vorhanden und mit entsprechenden Verfahren auch nachgewiesen werden kann, aber nicht automatisch zu einer allergischen Reaktion führt.

Lediglich zwischen 30 und 35 % der Betroffenen mit einer angezeigten Sensibilisierung zeigen allergische Symptome nach Hundeallergen-Exposition. Im Umkehrschluss heißt das, dass 97% der erwachsenen Bevölkerung keine allergischen Symptome zeigen.

Hier finden Sie genauere Details zum Thema Hundehaarallergie

 

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Bürohund FAQWir treten gleichberechtigt für die Belange der Mitarbeiter, Unternehmen und der Hunde ein.

Die Vorteile durch einen Hund im Büro dürfen und können niemals zu Lasten des Hundes umgesetzt werden, sondern müssen allen Beteiligten gerecht werden.

Der Hund muss sich in seiner Umgebung wohl fühlen und seinen physischen und psychischen Bedürfnissen muss absolut entsprochen werden.

In jedem Fall ist der jeweilige Halter für "seinen" Hund im Innenverhältnis (Fachmännischer und empathischer Umgang mit seinem Hund) und Außenverhältnis (Schutz seiner "Familie" vor äußeren Belastungen / Schutz der Umgebung vor Belästigungen durch den Hund) verantwortlich

Für jeden verantwortungsbewussten Hundehalter natürlich eine Selbstverständlichkeit.

 

Info: Hunde dösen/schlafen – je nach Alter und gesundheitlichem Zustand – zwischen 70 und 90% des Tages .

Um dem Hund den Aufenthalt im Büro angenehm zu gestalten, sollte von Anfang an, neben der adäquaten Einri
chtung des „Hundearbeitsplatzes“, die Umgebung als Ort des Relaxens etabliert werden. "Hier passiert nicht viel. Hier kannste entspannt und sicher liegen. Ich sorge dafür, dass du geschützt bist."

Sollte der Hund dazu nur schwer in der Lage sein, kontaktieren Sie bitte einen Experten Ihres Vertrauens aus den Bereichen Hundeernährung und Mensch-Hundverhalten.

Während der Bürozeiten muss dem Hund natürlich die Möglichkeit des Lösens gegeben werden. Die notwendige Häufigkeit hängt wiederum vom Alter und dem Gesundheitszustand ab.

Um dem Bewegungsbedürfnis der Hunde zu entsprechen, empfehlen wir vor und nach dem Büro einen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Dies mindert im übrigen auch für die Mitgeher das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls.

Das gleiche gilt für die geistige Auslastung des Hundes: tägliche Einheiten des Lernens und des Lösens von Aufgaben.

Selbstverständlich kann man – wenn erlaubt und gewünscht – bestimmte Einheiten des Spielens auch in die Bürozeiten verlegen. Das wäre dann eine einfache Teambildungsmaßname zwischen den teilnehmenden Kollegen und Hunden und verbessert das Betriebsklima.

 

Hier haben wir einige Informationen zu den Stresssignalen der Hunde aufgeschrieben. Stress beim Bürohund erkennen und vermeiden.

Hier finden Sie Empfehlungen zur richtigen Arbeitsumgebung für den Bürohund.

 

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Bürohund FAQNicht jeder Hund ist automatisch als Bürohund geeignet.

Nicht etwa aufgrund seiner Rasse, sondern aufgrund seiner eigenen Persönlichkeit.

Lautes und wiederholtes Bellen oder offensiver Umgang mit menschlichen oder hündischen Kollegen, ist oft ein Zeichen von Stress und Unsicherheit und/oder fehlendes Vertrauen in die Situationskompetenz „seines“ Menschen.

Wenn der Hund sich in der Büroumgebung unwohl fühlt oder sogar Stress empfindet, sollte zunächst ein kompetenter Trainer oder Coach hinzugezogen werden. In der Regel werden dadurch entweder die Unsicherheiten erkannt und können abgebaut werden, oder es wird festgestellt, dass der Hund aufgrund seiner profunden Eigenschaften nicht an die Büroumgebung zu gewöhnen ist. Im letzten Fall muss für den Hund eine Alternative außerhalb des Büros gefunden werden. 

Hier haben wir einige Informationen zu den Stresssignalen der Hunde aufgeschrieben. Stress beim Bürohund erkennen und vermeiden.

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