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Volkswirtschaftlicher Schaden durch psychische Erkrankungen

Volkswirtschaftlicher Schaden Burnout: Die Krankheitsgruppe „Psychische und Verhaltensstörung/Burnout“ verursacht massive volkswirtschaftliche Kosten in der Bundesrepublik Deutschland.

Zum Einen die direkten Kosten: Prävention, Behandlungskosten für die Krankheit selbst, Rehabilitations- und Pflegekosten sowie die Verwaltungskosten der jeweiligen Leistungsträger (Öffentlich und Privat).

Zum Anderen die indirekten Kosten: Produktionsausfallkosten, durch Arbeitsunfähigkeitstage der betroffenen Mitarbeiter und der sich daraus ergebende Bruttowertschöpfungsausfall.

Zum wirtschaftlichen Schaden, den psychische Erkrankungen / Burnout in der Bundesrepublik Deutschland verursachen, gibt es unterschiedliche Quellen mit differenten Basiszahlen und Einschätzungen.

Die Bundesregierung hat im Zuge einer kleinen Anfrage  – Drucksache 17/9287 – am 30.04.2012 den volkswirtschaftlichen Schaden, basierend auf Zahlen aus dem Jahr 2008, mit  99,6 Mrd. € beziffert:

 

BVBH-Diagram Arbeitsunfaehigkeit - volkswirtschaftlicher Kleine Anfrage BundestagSchaden Burnout

 

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat in ihrem Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (SUGA) auf Seite 41 in der Ausgabe 2013, basierend auf Zahlen aus dem Jahr 2011, die Produktionsausfallkosten und die ausgefallene Bruttowertschöpfung durch Arbeitsunfähigkeit innerhalb der Diagnosegruppe Psychische und Verhaltensstörungen mit 12,85 Mrd. € beschrieben. In dieser Berechnung sind die direkten Kosten, wie bspw. Ausgaben für die Krankheitsbehandlung, die Prävention, Rehabilitation, Pflegemaßnahmen sowie die Verwaltungskosten aller privaten und öffentlichen Leistungserbringer, nicht eingeflossen. Ebenso sind aus dem Bereich der indirekten Kosten die Invalidität und der vorzeitige Tod als Folge einer psychischen und Verhaltensstörung nicht mitberechnet:

 

BVBH-Diagram Arbeitsunfaehigkeit - volkswirtschaftlicher Schaden Burnout

 

Diese beiden Darstellungen sollen zur Verdeutlichung des greifbaren Schadens des Krankheitsbildes „Psychische und Verhaltensstörung/Burnout“ dienen.

Der „Erschöpfungsspirale“ von Herrn Prof. Dr. Burisch folgend, muss die Frage gestellt werden, ob diese veröffentlichten statistischen Werte tatsächlich verlässlich sind, denn die bei diesem Krankheitsbild typisch vorgelagerten Fluchtreaktion in andere Krankheiten werden nicht widerspiegelt.

 

 

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