Jens Beeck, FDP
"Hunde in den Büros der Abgeordneten zulassen."
Heute am Internationalen Tag des Bürohundes geht es darum zu zeigen, welch positiven Einfluss Bürohunde auf den Menschen im beruflichen Alltag haben können. Um unter anderem dieses Anliegen zu unterstreichen, habe ich im Mai den Parlamentskreis Hund im Deutschen Bundestag mitinitiiert. Wir wollen uns neben vielen anderen Themen im Parlamentskreis auch um den Zutritt für Hunde ins Haus bemühen. Dazu wird noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein. Nicht nur im Präsidium, sondern bei allen Abgeordneten und Mitarbeitenden.
Der größte Vorteil des Bürohundes liegt in der reinen Anwesenheit des Tieres im Büro. Es gibt hinreichende Studien, die eine Steigerung der sozialen Interaktion und eine Reduzierung des Stresslevels im Büro durch Anwesenheit eines Bürohundes belegen. Wie dies auch für Assistenzhunde im Bereich der von PTBS-Betroffenen seit langem unstrittig ist.
Ich würde mich freuen, wenn wir für unser Vorhaben im Bundestag breite Unterstützung finden.
Mein Einsatz für Hunde liegt mir förmlich in den Genen. Ich persönlich bin mit Hunden groß geworden. In meiner Schulzeit wurde ich immer vom Familiendackel geweckt. Das war meiner Mutter sehr recht – ich war Morgenmuffel. Auch heute bin ich zu Hause im Wahlkreis von Hunden umgeben.
In meiner Rolle als teilhabepolitischer Sprecher bin ich heute regelmäßig mit Menschen und Vereinen im Austausch, die tagtäglich Erfahrungen mit Assistenzhunden machen. In einer großen Zahl von Fällen verändern Assistenzhunde das Leben der Menschen dramatisch zum Besseren. Jeder dieser Einzelfälle für sich rechtfertigt hier jeden Einsatz. Deswegen bin ich froh, dass wir bei der Umsetzung des Koalitionsvertrages zur Schaffung eines über den §§ 12e ff BGG hinausgehenden Assistenzhundegesetzes vorankommen. Langsam, aber immerhin stetig.
Aus all diesen Gründen liegen mir Hunde einfach am Herzen.



