Suche
Für Unternehmen

Bürohunde: Chancen für Unternehmen

Bürohunde können Unternehmen konkrete Chancen eröffnen. Für Beschäftigte mit Hund lassen sich Arbeit und Hund leichter miteinander verbinden. Hunde im Büro können soziale Kontakte fördern. Für Arbeitgeber kann eine gelebte Bürohundpraxis außerdem ein sichtbarer Teil der Arbeitskultur sein.

Ob diese Chancen im Arbeitsalltag tragen, hängt von den Bedingungen im Unternehmen und von den beteiligten Menschen und Hunden ab.

BVBH-Einordnung
Was Bürohunde Unternehmen bieten können
  • Vereinbarkeit
  • soziale Interaktionen
  • Arbeitgeberkultur
  • positive Impulse für den Arbeitsalltag
Chancen

Arbeitgeberattraktivität und Vereinbarkeit

Für Beschäftigte mit Hund kann eine funktionierende Bürohundregelung einen hohen persönlichen Wert haben. Betreuung und Arbeitszeit lassen sich leichter miteinander verbinden. Gleichzeitig kann der Hund einen größeren Teil des Alltags mit seiner Bezugsperson verbringen.

Auch bei der Wahl eines Arbeitgebers kann diese Möglichkeit eine Rolle spielen. Wird Hundefreundlichkeit im Arbeitsalltag tatsächlich gelebt, wird sie als Teil der Unternehmenskultur sichtbar.

Für Beschäftigte mit Hund kann die Bürohundregelung jeden Arbeitstag Teil der persönlichen Arbeitsorganisation sein.

Vom Interesse zur betrieblichen Praxis

Eine Bürohundregelung kann für Beschäftigte mit Hund attraktiv sein. Ob daraus im Unternehmen tatsächlich eine gute Lösung wird, hängt von der konkreten Arbeitswelt ab. Aufgaben, Räume, Menschen und Hunde unterscheiden sich.

Deshalb lohnt sich der Blick auf die Bedingungen, unter denen Bürohunde ihre Chancen entfalten können.

Arbeitsalltag

Hunde können soziale Kontakte fördern

Bürohunde können soziale Interaktionen am Arbeitsplatz fördern. Sie können Gespräche anstoßen und Menschen miteinander in Kontakt bringen, die im üblichen Arbeitsablauf wenig Berührung haben.

Damit berührt die Anwesenheit eines Hundes mehr als die persönliche Situation seiner Bezugsperson. Sie kann auch das soziale Miteinander im Arbeitsalltag verändern.

Drei-Welten-Blick

Die Perspektive des Hundes gehört dazu

Auch für einen Hund kann der Büroalltag wertvolle gemeinsame Zeit mit seiner Bezugsperson bedeuten. Voraussetzung ist, dass Arbeitsplatz und Anwesenheit zu diesem Hund passen.

Ruhe, Rückzug und eine verlässliche Bezugsperson gehören dazu. Auch die Zahl gleichzeitig anwesender Hunde, die Dauer der Anwesenheit und die Bedingungen am Arbeitsplatz müssen zu den individuellen Bedürfnissen passen.

Ein Hund darf Menschen guttun. Er trägt keine Verantwortung für Betriebsklima, Motivation oder Wohlbefinden.

Die Verantwortung für einen guten gemeinsamen Arbeitsalltag liegt bei uns Menschen.

Mehr zur Perspektive des Hundes

Forschung

Was die Forschung zeigt

Die Forschung zu Hunden am Arbeitsplatz weist insgesamt in eine positive Richtung. Vergleichsweise stark direkt untersucht sind das subjektive Stresserleben und soziale Interaktionen.

Positive Hinweise gibt es außerdem zu Arbeitsengagement, arbeitsbezogener Lebensqualität, organisationaler Identifikation und Wechselabsicht.

Für Produktivität, Fehlzeiten und tatsächliche Mitarbeiterbindung reicht die Forschung bislang nicht für allgemeine direkte Wirkungsbehauptungen. Es gibt jedoch wissenschaftlich nachvollziehbare mögliche Wirkpfade über Faktoren wie Arbeitsengagement und Arbeitserleben. Daraus lässt sich noch keine direkte Wirkung von Bürohunden auf diese Unternehmensgrößen ableiten.

Die einzelnen Studien unterscheiden sich in Aufbau und Aussagekraft. Auf unserer Wissenschaftsseite ordnen wir die Ergebnisse ein und verlinken die Originalquellen.

Zur Forschung über Hunde am Arbeitsplatz

Im Unternehmen zählt der konkrete Kontext

Forschung zeigt, welche Wirkungen in Studien beobachtet wurden. Wie sich Bürohunde im eigenen Unternehmen auswirken, hängt zusätzlich von den Arbeitsaufgaben, den Räumen, den Menschen und den beteiligten Hunden ab.

Bedingungen

Was im Unternehmen zusammenpassen muss

Eine funktionierende Bürohundpraxis braucht mehr als die Erlaubnis, einen Hund mitzubringen. Arbeitsaufgaben, Räume und Wege, Teamstrukturen, die Einstellung gegenüber Hunden und die Bedürfnisse der beteiligten Hunde beeinflussen, was im jeweiligen Unternehmen möglich ist.

Vor der Einführung braucht es klare Zuständigkeiten und verständliche Regeln. Auch persönliche Präferenzen und Schutzbedarfe der Beschäftigten gehören in die Vorbereitung.

Im Arbeitsalltag müssen Hunde Ruhe und Rückzug finden können. Gleichzeitig muss die Arbeit für alle Beteiligten verlässlich möglich bleiben.

Verändern sich Teams, Arbeitsplätze oder die Situation eines Hundes, kann auch der gemeinsame Rahmen angepasst werden.

Passende Unterstützung für Ihr Unternehmen finden →

Ihr Unternehmen

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?

Allgemeine Informationen können Orientierung geben. Für eine konkrete betriebliche Entscheidung zählen die Bedingungen vor Ort: Arbeitsaufgaben, Räume, Teams, vorhandene Erfahrungen und die beteiligten Hunde.

Auf unserer Unterstützungsseite können Sie auswählen, ob Sie das Thema zunächst prüfen, Bürohunde einführen oder eine bestehende Praxis weiterentwickeln möchten.

Bürohunde sind bereits etabliert? Zum BVBH Qualitätssiegel Bürohund